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| Bautafel Hauptverwaltung NordLB (auf Deutsch) |
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 | Project Name: Bautafel Hauptverwaltung NordLB (auf Deutsch) Year: 2002 Owner: Norddeutsche Landesbank Location: Hannover, Deutschland Building Type: Commercial Type: Extensive & Intensive System: Single Source Provider Size: 53820 sq.ft. Slope: 1.5% Access: Accessible, Open to Public Submitted by: ZinCo GmbH
Designers/Manufacturers of Record: Architekten: Behnisch, Behnisch & Partner Landschaftsarchitekten: Prof. Nagel, Schonhoff + Partner Ausf?hrungsbetrieb: Boymann Begr?nungen GmbH, Glandorf Dachbegr?nungssystem: ZinCo GmbH |
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Am s?dlichen Cityring Hannovers befindet sich, unmittelbar neben dem Rathaus gelegen, der vom Stuttgarter Architekturb?ro Behnisch, Behnisch & Partner geplante Neubau der Norddeutschen Landesbank. Wurde der Komplex, in dem auf einer Nutzfl?che von mehr als 75000 m? ?ber 1.500 Menschen arbeiten, von den Hannoveranern zun?chst sp?ttisch ?Containerstapel? genannt, so betrachten sie den ganz vom Baustoff Glas gepr?gten Bauk?rper mit seinem mehr als 70 m hohen Turm inzwischen mit ein wenig Stolz. Im Jahr 2002 wurde das neue Wahrzeichen Hannovers mit dem nieders?chsischen Staatspreis f?r Architektur ausgezeichnet.
Mit dazu gef?hrt haben sicher die vom B?ro Nagel, Schonhoff + Partner geplanten Au?enanlagen, die sich von den ebenerdigen Bereichen, ?ber Seefl?chen im Innenhof, Dachterrassen, intensiv- und extensiv begr?nte Dachfl?chen bis hin zum 18. Obergeschoss erstrecken. Durch die Glasfassaden sind diese gestalterischen Elemente auch im Geb?udeinneren st?ndig pr?sent und beeinflussen die Qualit?t der Arbeits- und Aufenthaltsbereiche positiv. Der konzeptionelle Grundgedanke bei der Gestaltung der Au?enlagen war ? so der projektleitende Landschaftsarchitekt Volker Lange ? ?nicht das Geb?ude einzugr?nen und durch die Verwendung vieler Pflanzen zu harmonisieren, sondern eine geeignete, ihm gem??e Plattform zu geben?. Das Gestaltungskonzept antwortet daher der Klarheit und Strenge der Architektur, indem eine intensive Verbindung zwischen Innen- und Au?enraum geschaffen wird. Pflanzen wurden bis in den Bereich der Dachterrassen gezielt platziert, setzen wichtige Akzente und bilden mit Linien, Formen und Materialien markante Teilr?ume. |
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Betraut mit der Ausf?hrung der Dachbegr?nungen, Holzdecks, Naturstein-Terrassen und der Seefl?chen im Innenhofbereich war die Firma Boymann Begr?nungen aus Glandorf, deren Arbeitsfelder sowohl die Bereiche Garten- und Landschaftsbau, Innenraumbegr?nung, Beregnungs- und Wassertechnik sowie Baumschulen umfasst. Gr??te Herausforderung bei der Bauausf?hrung war die Baustellenlogistik. Beengte Platzverh?ltnisse lie?en kaum eine Materiallagerung zu und beim Materialtransport in die oberen Geschosse durften die Glasfassaden nicht besch?digt werden. Die Dachbegr?nungssubstrate ? rund 560 m? Intensivsubstrat und gut 400 m? Extensivsubstrat ? wurden daher teilweise aus dem Silozug aufgeblasen, teilweise mit dem Kran und BigBags und zum Teil sogar mittels Sackware per Hand aufgebracht werden.
Die Dachbegr?nungen, sowohl die rund 1500 m? Intensivbegr?nung ?ber dem Restaurant im Innenhof, als auch die auf 13 unterschiedliche Dachfl?chen verteilten Extensivbegr?nungen, deren Fl?che rund 3500 m? umfasst, wurden mit Systemen des Dachbegr?nungsspezialisten ZinCo realisiert. Unter rund 25 cm Intensivsubstrat Typ ?Lavendelheide? bzw. 11 cm Extensivsubstrat Typ ?Sedumteppich? sorgen 40 mm hohe Dr?nageelemente des Typs Floradrain? f?r einen ausgeglichenen Wasser-/Lufthaushalt und eine normgerechte Dr?nage. Aber auch unter den Holzbel?gen aus Red Cedar und den Natursteinbel?gen aus Crailsheimer Muschelkalk bzw. Gauinger Travertin sorgt ein ZinCo-Produkt f?r den Schutz der Abdichtung und f?r die Abf?hrung von ?berschusswasser, n?mlich die stabile Gummi-Noppenmatte des Typs ?Elastodrain EL 202?.
W?hrend f?r die extensiv begr?nten Dachfl?chen vorwiegend Sedumarten verwendet wurden, teilweise erg?nzt durch Blumenzwiebeln, erhielt das Dach des Betriebsrestaurants eine als Wiese angelegte, ?ppige Staudenpflanzung. 30 verschiedene Gattungen sorgen zusammen mit Blumenzwiebeln und Kr?uteransaaten ganzj?hrig f?r ein attraktives Bild. Je nach Jahreszeit bestimmen hier eher Fr?hlingsgeophyten (Allium, Crocus, Fritillaria, Scilla) oder sommer- und herbstbl?hende Stauden (Echinacea ?Alba?, Eremurus i.S., Verbascum) das Aussehen. Papaver, Chrysathemum und Eschscholzia setzen Akzente, s?en sich aus und wandern mit der Zeit durch die Wiese. Pr?chtig entwickelt haben sich auch die Dahlien, die insbesondere im ersten Vegetationsjahr f?r einen herrlichen, auf D?chern eher ungew?hnlichen Bl?tenflor sorgten. Die Ansaat von Annuellen schlo? im ersten Jahr die L?cken zwischen den Stauden. Durch unter Flur verlegte Tropfschl?uche wird hier f?r eine optimale Wasserversorgung der Pflanzen gesorgt.
Gel?nder aus lackiertem Stahl und Wei?glas grenzen begehbare Terrassenfl?chen ab und sind gr??tenteils weit von der Attika entfernt, um von der Erdgeschossebene aus m?glichst nicht wahrnehmbar zu sein. Sowohl von innen als auch von au?en wahrnehmbar sind jedoch die auf den Holzdecks und Natursteinterrassen platzierten runden Pflanzgef??e, die dort durch Staudenpflanzungen und Blumenzwiebeln Bl?tenakzente setzen. Akzente setzen zudem Farbfl?chen aus Kies oder blauem Glassplitt. Die Landschaftsplaner vom B?ro Nagel, Schonhoff + Partner werden zumindest die n?chsten 5 Jahre die Begr?nungen im Rahmen eines Monitoring-Programms im Auge behalten, so dass bei Bedarf auch steuernd eingegriffen werden kann. |
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